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Erste Gedanken

Hey ihr Lieben,

ich versuche mich heute mal an meinem ersten Blog. Inspiriert dazu hat mich meine Lieblingsserie "One Tree Hill".... Die Serie hat es irgendwie geschafft mich dazu zu bringen, anders über gewisse Dinge zu denken und auch zu handeln. Klingt komisch, ne? Immerhin ist die Serie fiktiv, das Drehbuch wurde von jemandem geschrieben und die Schauspieler stellen die Charaktere lediglich dar. Doch ist wirklich alles so fiktiv? Findet sich nicht doch jeder in irgendeiner Art und Weise in einer Rolle wieder? Damit komme ich jetzt auch schon zu meinem ersten Eintrag. Ich habe die Gedanken vor Jahren mal aufgeschrieben...

 

Ist das Leben eine Art "Schauspiel"? Jeder Mensch spielt eine Rolle.... Manche gut... Manche weniger gut.... Doch, wer verteilt diese Rollen? Wer sagt: "Du bist Gut." oder "Du bist böse."? Wer entscheidet das? Gefühle darzustellen bzw andere Menschen damit zu fesseln, ist die größte Herausforderung. Beim Dreh gibt es den Regisseur, im wahren Leben leider nicht.... Tauchen technische Probleme auf oder ein Schauspieler vergisst seinen Text, greift er ein und boxt alles wieder in die richtige Richtung. Im wahren Leben sind wir Scahuspieler, Regisseur und Autor in einem... Als Schauspieler kann man sich hinter einer Fassade verstecken. Im Alltag fällt es schwer zu seinen Gefühlenzu stehen oder Fehler einzugestehen... Aus Angst verletzt zu werden, verscuhen auch wir uns hinter einer Maske zu verstecken. Nur wenige Menschen dürfen hinter diese Mauer schauen. Nach und nach fallen vielleicht ein paar Steine herunter und sie ist nicht mehr ganz so hoch... Doch falls nicht, erwecken wir bei anderen den Eindruck zu schauspielern und ein Bild nach außen darzustellen, das wir nicht sind... Aus Schutz... Schutz vor Enttäuschungen, Lügen und Vertrauensbrüchen. Wer von uns möchte nicht gerne einen eigenen Regisseur haben? Ein Regisseur, der uns sagt, wann wir einen Fehler gemacht haben und uns verbessert. Haben auch wir ein Drehbuch von uns, in dem alles bereits geplant ist? Jeder Erfolg, jeder Schmerz, jede Hoffnung? Wenn ja, wer hat es für uns geschrieben? Wer lässt uns diese alltäglichen Situationen durchleben? Die angenehmen und die unangenehmen? Wäre nicht jeder gerne sein eigener Autor? Ohne Tiefschläge und Enttäuschungen.... Doch leider können wir uns nicht, falls wir nicht der "Norm" entsprechen oder Situationen anders meistern als andere, hinter einer Maske bzw einer bestimmten Rolle verstecken. Wir sind auf uns allein gestellt und können nur hoffen, dass wir unseren Regisseur bald finden werden. Irgendwo da draussen....

30.12.15 19:10

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stellina / Website (31.12.15 09:27)
Du schreibst wirklich wunderschön, ziehst mich in einen Bann.
Die Dinge, die du beschreibst, kommen mir logisch vor, dennoch glaube ich, dass man durch gewisse Handlungen oder Ähnliches ohne Regisseur zurecht kommt, auch wenn es nicht so einfach zu sein scheint.
Mach weiter so!

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